Maria Lazar:
Die Vergiftung
„Die Vergiftung“, der Erstlingsroman der Wiener Autorin Maria Lazar (1895-1948). Erzählt wird von der gleichaltrigen Ruth, die gegen Scheinmoral und Standesdünkel ihrer großbürgerlichen Umgebung rebelliert und dabei alle Grenzen überschreitet, von Ruths Ängsten, Hoffnungen und Unzulänglichkeiten, ihrer zerstörerischen Liebe zu einem älteren Mann und ihrem mit brutaler Vehemenz ausgetragenen Kampf gegen die Vereinnahmungsversuche der Mutter. Thomas Mann notierte beim Lesen: „Penetranter Weibsgeruch“.
„Die modulationsfähige Stimme von Bettina Rossbacher macht die unterschiedlichen Figuren lebendig, folgt präzise den wechselnden Tempi des Textes, markiert unerwartete Brüche und bettet sie zugleich in eine große Ruhe ein. So gewinnt der Stil eine unaufdringliche Eindringlichkeit.“
Wolf Wucherpfennig, Univ.Prof. em., Universität Roskilde
„Liebe Frau Rossbacher, nachdem ich „Die Vergiftung“ gehört habe – ein verstörendes, expressives, depressives und doch auch wunderbares Buch – muss ich Ihnen noch sagen, wie sehr gelungen es von Ihnen vorgelesen wurde. (…) Kompliment!“ Dagny Müller-Hornig, Berlin
